ggKing Arthur wird 1 Jahr alt

Happy birthday

Nun hatte ich am 19.2. Das Vergnügen einen indischen Kindergeburtstag mit zu erleben.
Ich sehe die Kinder hier eigentlich immer glücklich, sie lachen, gehen Hand ind Hand und natürlich geht es bei der Geburtstagsparty nur um den Spass der Kinder. In King Athurs Fall haben die Eltern keine Kosten und Mühe gescheut, den Spass hatten aber eher die älteren Kinder, King Arthur war sichtlich überrascht von diesem Tag.
Hier ist er mit seiner reizenden Mami Catty, eine Tänzerin aus Russland.

Der Papa war so buisy, dass ich gar kein Bild von ihm gemacht habe.
Aber die russischen Tänzerfreundinnen, die auch in meine Yogaklasse kommen, haben alles gegeben, die Kiddis zu unterhalten.

Natürlich wurden auch Spiele gemacht, Preise verteilt, getanzt, eine Bärenpolonaise, die armen Bären, die müssen echt  gelitten haben unter dem Fell, aber sie hielten durch bis zum bitteren Ende.
Das Geburtstagskind durfte auch seine super Raketenkuchen anschneiden, da war es schon dunkel und meine Dokumetation zu Ende, aber geschmeckt hat er hervorragend.
Sein bester Freund im gleichen Alter war natürlich auch sabei, Ebu's und Maher's Sohn.

Von oben betrachtet, sah das ganze am Anfang auch recht einladend aus.

Als es dann dunkel wurde gingen überall die Lichter an, das Feuerwerk hat sich über dem Dach ausgebreitet, hier werden bei jeder Gelegenheit Feuerwerke abgeschossen, auch Abends am Strand, eigentlich ist jeden Tag Sylvester.
Das Büffet wurde eröffnet und die Erwachsenen genossen das leckere Essen wohl am meisten, je später der Abend, um so besser das Essen.
Alles von netten Jungs in schwarzen Anzügen serviert.
Am nächsten Morgen war die Yogaklasse etwas kleiner, manche haben doch etwas lang gefeiert oder aufgeräumt.
Ich konnte bei Ebu schlafen und musste deshalb nicht so früh wie sonst aufstehen.

alles im Fluss


Hallo meine Lieben blog Leser,
Wie ihr gemerkt habt habe ich eine kleine Pause eingelegt.
Seit meinem Geburtstag habe ich beschlossen nichts mehr zu tun, oder besser ausgedrückt, das zu tun was alle Urlaub nennen.
Mir ist aufgefallen, dass ich das sehr, sehr selten tue, weil ich immer meine Urlaube mit etwas verbinde, sei es Yoga, ein Seminar oder sonst was.
Seit ich alleine hier bin habe ich mich ertappt wie ich warte, dass etwas geschieht, warum geht es nicht weiter am Haus in Colva, warum gibt es nichts zu tun für mich, wo ich doch her gekommen bin etwas tun.
Dann spürte ich wie sich langsam eine inner Unzufriedenheit ausbreitete, und egal mit wem ich geredet habe, ich habe immer tolle Antworten bekommen und wahr genommen, dass hier nie jemand Unzufriedenheit ausdrückt. Sie lächeln, auf die Frage wie es geht sagen sie immer gut - unser Verstand könnte das natürlich als Lüge werten, wenn wir aber dem kosmischen Gesetzt folgen, woraus wir wissen, wenn wir alles so aussprechen als hätte es sich schon erfüllt dann öffnen wir und für die Schätze des Himmels und wenn wir uns daran erinnern "one day at a time", dann wissen wir es gibt nur das Jetzt.
Die Menschen hier die wissen das einfach, das ist ihr Geheimnis, wenn man sich beschwert sagen sie, take it as ist is and enjoy your day, you don't know what is tomorrow, wie wahr es doch ist.
Gott wird wissen warum er mir gerade jetzt Freizeit schenkt, und ich bin dankbar für die kostbare Zeit, die mir gehört.
Ich mache lange Strandspaziergänge, entdecke neue sehr ruhige, schöne und einsame Plätze..........

Eine neue Strandbar, Anthony's place, sehr gemütlich, sehr leer, ein Ort des Rückzugs, der Stille.
Hier kann ich nach einem guten Strandmarsch stundenlang liegen und in dem spannenden Roman Shantaram lesen, den mir Tilman hier gelassen hat, eine spannende Geschichte von einem ex-drogenabhängigen und Gewaltverbrecher, der aus dem Gefängnis ausgebrochen ist und in Indien untergetaucht.
Eine phantastische Beschreibung von Indien, den Menschen, den Bräuchen hier, selbst hier zu sein und das zu lesen, lässt mich noch einmal anderst auf dieses Land blicken, in dem so  vieles völlig anderst ist wie bei uns.
Ich kann eintauchen in diese fremde Welt, die mich von den Touristen hier weg führt, in etwas was sicher auch hier ist.

Wenn ich dann aus dieser anderen Welt mal auf die Toilette muss, sehe ich wieder wie einfach hier alles ist.
Man betritt das Territorium hinter der gemütlichen Strandbude, dann sieht man blaue Plastikplanen, mit Matratzen drin, Feuerstellen, viel Gerödel und viel Müll.
Dann weiss man, dass die Familie, die dieses Lokal führt, hier ein halbes Jahr unter primitivsten Bedingungen lebt, um ihren Lebensunterhalt für ein Jahr zu verdienen. Sobald die Regenzeit kommt, gehen sie zurück in ihre Heimat, in den Süden oder Norden, je nachdem wo sie her kommen.
Wenn man dann die Toilette betritt, die einfach aus 3 Seiten Plane und einer Tür aus getrockneten Palmblätter besteht und sieht die Kloschüssel, die einfach im Sand steckt wie ein Fremdkörper, dann fragt man sich wo geht das alles hin. Bei genauerem Hin Schauen, sieht man dann ein Rohr, das irgendwo hinter der Hütte verschwindet........

Wenn man sehr aufmerksam ist findet man auch Herzen am Strand....

Es funktioniert seit Jahrzehnten genau so.
Ich mache mich wieder auf den Rückweg, mir fällt auf , dass viele Fischer  ihre Boote Jesus nennen, das gibt ihnen Halt auf dem Wasser, sie sind so in ihrem Glauben verankert, dass dies ihr Schutz ist. Und Jesus konnte ja über das Wasser gehen, und somit ist er der Retter.
Es heissen aber durchaus nicht alle Boote Jesus, es gibt auch Ave Maria, oder Holy family oder Ganesh, was darauf hin weist, dass dieses Boot einem Hindi gehört. In Goa sind jedoch die Christen in der Überzahl.

Am Strand liegen die Herzen oder ein Licht in Form einer Glühbirne......

Ab und an begegnet einem auch ein toter Fisch, der Tod ist immer Teil vom Leben, das ist hier allgegenwärtig und nichts besonderes.......

Das Auge bleibt natürlich auch an anderen Dingen hängen, wie der Vielzahl von übergewichtigen, krebsroten Russenkörpern, die hier ihren "foodbody" in der Sonne bruzeln.
Vielleicht kommen sie aus Sibirien und haben so wenig Sonne im Leben gahabt, dass sie nun sonnenhungrig hier her kommen und jegliches Gefühl für die Empfindlichkeit des Körpers verloren habe.
Wenn noch ein Restgefühl da war, wird dieses mit Wodka betäubt, das ist der andere Teil des Lebens, das genauso Leben ist.
Bilddokumentation möchte ich Euch ersparen.
Auf Grund der vielen Russen, die gerade die Welt erobern, gibt es weniger Engländer und noch weniger Deutsche hier.
Das bedauern die Inder sehr, sie mögen die Engländer und die Deutschen.
In manchen Kneipen ist alles nur noch auf russisch beschildert, ich meide dies Lokale, weil ich möchte wissen was ich bestelle.

Aber es laufen auch indische Menschen am Strand entlang, Fischer,  Mütter mit Kindern, ja sogar Liebespärchen sieht man ab und zu, das gab es in früheren Zeiten nicht öffentlich zu sehen.
Und man bekommt ein Lächeln, völlig unerwartet, einfach so und das Herz wird hell, es braucht keine Worte mehr.

Und am Sonntag kommen die ganzen Grossfamilien an den Strand, machen Picknick, essen, trinken und toben mit Ihren Kindern. Das ist schön an zu sehen, wie die Familien hier noch eins sind und zusammen leben.
Mein neuer Freund Augusto hat mir erzählt, dass er in jungen Jahren nach Dänemark eingeladen war, aber er konnte nicht gehen, weil seine Eltern waren sehr alt und er konnte sie nicht alleine lassen, genauso wie er jetzt wegen seiner Tochter, die 21 ist, seine Heimat und Arbeit verlassen hat, um sie zu beschützen.
Das ist eine andere Art von tiefer Liebe und Zusammengehörigkeit, und natürlich auch gesellschaftlich notwendig, aber es geschieht nicht nur aus Abhängigkeit, das spüre ich, es geschieht aus Liebe.

Ich merke gerade, habe zu wenig Bilder um das zu dokumentieren, was ich fühle.
Die Bilder sind in meinem Herzen gespeichert und ihr dürft Eure Phantasie walten lassen.

Es sind mir eindrückliche Dinge passiert, die ich nicht mit Bildern darstellen kann, aber mit Worten versuchen kann annähernd zu vermitteln.
Z.B. laufe ich nach Hause, da sitzt ein wunderhübscher junger Knabe auf seinem Motorrrad, lächelt mich an, fragt wie es mir geht.
Ich bleibe stehen, wir unterhalten uns.
Er erzählt mir Dinge, die mich tief berühren, über sein Leben als er ein Kind war, wie er auf dem Schoss seines Vater sass und dieser ihm die Welt erklärte, nicht mit Verboten, auch wenn er etwas getan hatte was nicht gut war, sein Vater hat immer in Liebe zu ihm gesprochen, nie gesagt tue das nicht, weil wenn die Eltern sagen don't do this, the children will do it. So einfache Dinge, die wir alle wissen und doch es manchmal falsch gemacht haben. Er sagt, er hat Drogen genommen und Alkohol getrunken, aber er hat aufgehört, und er ist froh, dass er jetzt arbeitet in einem Resort und sein Leben gut ist und das hat er seinem Vater zu verdanken. Und er hat gestrahlt und geredet und mich sehr an meinen geliebten Sohn Jerry erinnert, dasselbe Charissma, ich habe mich eine Sekunde gefragt, wieso erzählt dieser fremde  Junge mir das alles, dann überkam mich eine Demut und Liebe zu meinen beiden Kindern, gleichzeitig habe ich mir verziehen was ich alles falsch gemacht habe und habe nur Liebe in meinem Herzen gespürt.
Danke Gott für alles was er mir hier schenkt.
Es ist Gottes Coaching......
Abends ging es weiter im Fluss des Lebens, ich gehe sehr selten in Geschäfte, weil ich alles habe und keine Klamotten kaufen will.
Ich laufe abends auf der Suche nach einem Taxi um morgens um halb sechs, nach Panjim zu meinem Unterricht zu kommen, an einem Laden vorbei, da sitzt ein Mann alleine, er quatscht mich nicht an, er schaut nur freundlich, ich gehe in den Laden, weiss nicht warum, dann fängt er an sich mit mir zu unterhalten, plötzlich sitzen wir am Boden auf der Matratze, er zeigt mir Bilder aus seiner Heimat Kashmier, er vermisst seine Familie, er freut sich, dass ich mich mit ihm unterhalte, er holt Tee und Samosas, ich bin sein Gast.
Auch er schläft nachts in seinem Laden, geht morgens zu Freunden, um sich zu waschen, kommt dann wieder in den Laden, er hat nur Freitags vormittags geschlossen, da betet er.
Ich frage ihn, wie das Geschäft läuft und warum er keine Dinge aus Kaschmier verkauft, sondern die Klamotten, die überall hängen und soviel Ĺäden hier, die alle dasselbe verkaufen wie kann das gehen.
Er sagt, das Geschäft läuft, mal besser, mal schlechter, aber Gott hat ihn nicht für nichts hierher gebracht, deshalb ist er zuversichtlich, es ist für jeden genug da.
Und seine Sachen aus Kaschmier, schöne Möbel und Holzarbeiten hat er alle zurück gebracht, das haben die Engländer gekauft, die Russen kaufen keine grossen Sachen.
Ich verabschiede mich als jemand sein Essen bringt, in den dafür typischen indischen Silberdosen.
Er will auch das Essen mit mir teilen, ich sage ich komme morgen wieder auf einen Tee, er lächelt.
Dann gehe ich in mein Lieblingslokal wo ein junger Nepali arbeitet. Er freut sich so mich zu sehen, auch er vermisst seine Familie, sagt es aber nie, ich sehe es in seinen Augen. Ich bestelle Essen, nach dem Essen kommt er mit einer, aus einer Tomate geschnitzen Rose, darin eine brennende Kerze, für mich.

Die Lichter gehen hier nicht aus.
Dann kommt einer der anderen Mitarbeiter, ich kenne ihn auch, er fragt wie meine Arbeit läuft, ich sage im Moment etwas stockend, wir kommen auf Kripa zumsprechen, er sagt er kennt Father Joe gut, er kennt Ossi, dys war der Mitbegründer von Kripa 1988.
Es stellt sich heraus, er war Patient, er hat sein leben geändert durchnKripa, wir sprechen über Liebe, er sagt was ist Liebe, I thought I fall in Love with money, but this was not Love, what is love, ich habe keine Antwort, erzähle ihm ein  bisschen von meinem Leben, den Kindern, den Hürden, er sagt "give time", ja das ist auch Liebe, Zeit geben.
Ich bin dankbar für jede Begegnung und weiss jetzt warumnGott mir Zeit schenkt. SHANTI
Hier noch einen sonntäglichen Sonnenuntergang in Indien.....

One time at a moment, jeder Tag ist ein neuer Sonnenauf - und Untergang - nie ist es derselbe, obwohl die Sonne immer im Meer versinkt.......
Danke Euch, die ihr das lest, dass es Euch gibt.......

Valentinstag-mein Geburtstag

Morgens aufwachen, und die süssen Schweine beobachten wie sie umherwuseln, ich liebe lebendige Schweine.

Und die Inderin, die früh aufsteht und am Brunnen Wäsche wäscht.

Nach meinem Yoga und Frühstück fahre ich mit dem bike zum Colva Haus um Agnelo zu treffen.
Er will mir helfen eine Monatskarte für den Bus nach Panjim zu kaufen, wo ich 3 mal die Woche hin muss, um Yoga zu unterrichten.
Er erwartet mich mit seinem Freund Augusto Fernandes, der im Vergleich zu ihm super englisch spricht.
Bevor wir nach Margao fahren schenkt er mir 2 paar Ohrringe und eine Kreuz mit Rosen und gratuliert mir zum Geburtstag, wie süss.
Am Busbahnhof hatten wir leider keinen Erfolg, die Fahrkarten gibt es nur für Einheimische.
Also fahren wir weiter, Augusto bringt mich zu einer homöopatischen Grosshandelspharmacie, ich brauche ein paar Globulis.
Wahnsinn wie billig die hier sind, eine gr. Fläschchen kosten 60  Ruppies, ein kleines 30 R, 8o Ruppies sind ein Euro, ich konnte es nicht glauben, bei uns kostet ein Fläschchen knapp 20 Euro.
Vielleicht sollte ich einen Homöopatischen Medikamentenhandel aufmachen.
Ich hab gleich mal auf Vorrat eingekauft.
Danach hab ich meinen Roller noch vollgetankt und Augusto hat mich in sein Haus eingeladen.
Vor der Tür ein Kreuz mit Jesus und jede Menge Töpfchen mit Kräuter, Lemongras, Tulsi und einiges mehr.
Seine Frau hat uns einen super frischen Kräutertee gekocht, äusserst lecker.
Sie war am Häkeln und ich sagte ihr, dass ich beruflich mit Handarbeiten zu tun habe, dann hat sie alle Häkeldecken, die sie gemacht hat hervorgekramt.

Die beiden sind um die 50 und ich frage sie was sie machen.
Sind beide Lehrer, sprechen hervorragend englisch und waren im Schuldienst tätig. Sie hatte sogar eine leitende Funktion.
Sie kommen beide aus dem Norden und sind erst ein Jahr in Margao. Der Umzug erfolgte wegen der Tochter, sie ist 21 und am Flughafen tätig. Wenn ich es richtig verstanden habe bringt sie Leute vom Flughafen in die Hotels und wieder an den Flughafen, ihr Vater will, dass sie mehr für Fluggesellschaften tätig ist.
Weil sie die Tochter nicht alleine lasen können, zu gefährlich und derJob hier ist, sind beide hier her gezogen. Auf Grund ihres Alters bekommen sie nun keinen job mehr, obwohl hier Lehrermangel herrscht. Sie langweilen sich in der Stadt und möchten gerne aufs Land ziehen, dazu müssen sie aber erst ihr Haus im Norden verkaufen. Sie wohnen sehr bescheiden in einer Wohnung, die wir für unfertig betrachten würden. Sie zeigten mir ihre ganze Wohnung, welche aus einem Schlauch bestand, hinten Küche, davor 2 Riesendoppelbetten und ein Durchgang und im Eingang Sofa und Tisch, das war's. Vorhänge dienen  als Trennwände. Allgemein habe ich fest gestellt, dass die Inder kein Gefühl für Wohnlichkeit haben, die Armen überhaupt nicht, da ist alles nur zweckmässig und vollgestellt, die etwas reicheren aber auch nicht, da sind die Sofas mit Plastik abgedeckt, dass sie nicht verschmutzen, und selbst die Laternen im Innenhof meines Vermieters sind mit Plastik zugebunden.
Was alle Christen oder Hindis haben sind Altare oder Bilder an der Wand, von Jesus, Maria oder Shiva, Ganesh and so on.

Und eine Katze wohnt auf dem Schrank.
Nur die wirklich Reichen haben ansehliche Einrichtungen, über deren Geschmack man auch unterschiedlicher Meinung sein kann, aber manch Schönes habe ich da schon gesehen.
Rente haben die beiden auch keine, sie sind auf Ihre Kinder angewiesen oder müssen sich was einfallen lassen, was ist hier allerdings die Frage, ich kann mir gar nicht vorstellen wie die Alter hier überleben, allerdings sieht man auch wenige auf der Strasse.
Nachdem wir den Tee getrunken haben, zieht Augusto noch einen hölzernen Rosenkranz aus seinem Hab und Gut und meinte ich habe nichts zu geben, aber das ist für dich. Ich war so gerührt. Dann hat er mir noch eine Karte von Goa gegeben und seine Telefonnr., dass ich ihn jederzeit anrufen kann, wenn ich Hilfe brauche. Das sind echte Herzensgeschenke. Voller Freude habe ich meine Heimfahrt angetreten, dankbar, für das was ich habe und was mir hier gezeigt wird, Herzlichkeit auf allen Ebenen.
Auf dem Heimweg habe ich noch an ein paar shops gehalten, weil ich ein Geschenk für Arthur kaufen wollte, er wird am 19. ein Jahr alt und ist der Sohn von Catrine und Godwin, welche mir den Motorroller geliehen haben.
Beim shoppen wird man immer gefragt wie geht's, was machst du, so habe ich erzählt, dass ich Geburtstag habe, meine Freunde vermisse and so on, von einer lady bekam ich eine magnetische Sonne für den Kühlschrank, von der anderen einen bunten Rosenkranz, allerdings wollte sie von meinen Früchten in der Einkaufstasche und hat den Preis so gemacht, dass der Rosenkranz bezahlt war, aber das war mir egal, der anderen habe ich gar nichts abgekauft und sie hat mir trotzdem eine Sonne geschenkt, die Mutter von zwei Mädchen, die jeden Tag eine Morgens, die andere Nachmittags, an einem eigenen Stand mit 14 Jahren sitzen und Geld für die Schule verdienen müssen hat mir ein Fusskettchen geschenkt. Die Mutter hat einen eigenen Stand.
Wie es scheint ernähren hier die Frauen die Familien.

Sie ist sehr geschäftstüchtig und sehr hübsch.
Nach meinem wunderbaren Morgen bin ich an den Strand in meine Lieblingsstrandbude und habe meine Geburtstagsmail gelesen, wie schön, ich bin noch nicht vergessen.
Dort bekam ich eine rote Rose und bin dann in mein andere Strandbar auf eine Liege und habe in dem neuen Buch was Tilman mir da gelassen hat, einen dicken Roman über Indien "Shantam" gelesen.
Inzwischen hat Ebu angerufen, der Sohn eines reichen Bauunternehmers, der mich hier betreut und auch bauen hilft, allerdings gerade von Colva nach Anjuna abgezogen wurde von Fr Joe, weil dieser ihn jetzt gerade in Anjuna braucht, um 3 Appartements zu renovieren, weil 20 polnische Yogaschüler kommen.
So ist Colva grade wieder verweist, bevor es überhaupt angefangen hat.
Ebu war auch mal mit Alkohol zugange in seinen wilden Teenijahren, jetzt aber ein super Typ, der sehr charmant ist, verheiratet und auch einen süssen einjährigen Sohn hat. Seine Familie ist sehr nett.
Er fragt mich nach meinen Plänen, ich sage no plans for today.
Und schon bin ich eingeladen zu einem Essen in Benaulim am Strand, es ist reserviert.
Ich weiss nicht was mich erwartet, freue mich aber den Abend in Gesellschaft zu verbringen.
Um halb acht werde ich abgeholt.
So geniesse ich meinen Geburtstagssonnenuntergang, bevor ich in mein Zimmer zurück gehe.

Um neun werde ich abgeholt, das sind indische halb acht, Godwin, Catrine und Maher, Ebus Frau sind auch dabei.
Ich dachte ich verbringe den Abend mit den jungen Familien, das war jedoch ein Irrtum, als wir in Benaulim am Strand ankamen, war eine Riesentafel aufgebaut, mit sicher 20 Leuten, alles Familie, auch Ebus Eltern, Kusinen und was weiss ich wer alles, ein Neffe hatte auch noch Geburtstag, so feierten wir doppelten Geburtstag. Alle waren total nett zu mir, und ich bekam eine Schokoladentorte mit 21 Kerzen, das war Ebu, musste sie ausblasen, und bekam noch einen wunderschönen indischen Stoff mit Schal für ein dress.
Wir sassen bis spät in die Nacht unterm Sternenhimmel mit Vollmond und es war ein wunderschöner Abend. Die Inder lieben es spät zu essen, ständig kam neues Essen, ich konnte schon nicht mehr, aber es hörte nicht auf........leider habe ich keine Bilder, es war dunkel. Ein Bild habe ich versucht.....

Entspricht aber nicht der wunderbaren Stimmung.
Um halb zwei sind wie gegangen, um 5 hätte ich aufstehen müssen, um auf den Bus zu gehen für die Yogastunde am Samstag.
Zum Glück haben mir Godwin und Catrine angeboten bei Ihnen zu schlafen, so war ich morgens schon vor Ort und musste nicht ganz so früh aufstehen, um 7.30 Uhr waren alle da zum Yoga, ausser Ebu und Godwin, die Junga haben es nicht gepackt, das fanden die Eltern gar nicht gut, aber dafür war der Unterricht gut und sie haben mich sehr gelobt, wie ich unterrichte, sie fühlen sich sehr gut aufgehoben und viel besser wie nach demmYoga was sie bisher gemacht haben.
Das hat mich natürlich erfreut und mich für das frühe Aufstehen entschädigt, bin allerdings auf der Heimfahrt im Bus eingeschlafen.
Zum Abschluss noch ein Bild von meinem reichhaltigen Gabentisch.
It was a lovely Birthday!!!

Und heute morgen als ich mein bike im Colva Haus abgeholt habe, entdeckte ich, dass mein frisch gepflanzter Hibiskus blüht.

lovely ladies and neighbours in Colva

In the Kripa Colva house we have two neighbours, one left side, one right side.
The right side is a little rough, not very happy with ths situation, the left side are three lovely ladies, very nice and friendly.
I became friends with them. They are not rich, it seems they have not much, but they have a wonderful smile.
They invited me and Hannah Lou, we had tea together and they showed us the 800 year old house.
It was like in an old mystic movie, you thought every moment the house could break down, the ladies have no money to fix anything.
In the entrance they have very old photografs from grandma and grandpa, and the bishop with Jesus.

They were so lovely and wanted to make a gift to Hannah Lou, so the mother gave her a dress, which she made for her daughter, but it doesn't fit the daughter, because she put on weight. The dress was rose and fitted Hannah Lou perfect, the old lady was so happy about that. She also gave her a sarie and invited her to stay in the house whenever she comes for holidays. She invited me whenever I feel like to come and see them.
We were realy touched, then we saw the very old sewing maschine, a singer old German machine, on which she stiched the dress, it could be in a museum, in Germany we would get a lot of money for this machine, because it' s history.

After all this she showed us the chapel, she have an very old chapel in the house with Jesus and Mary, I felt so beautiful praying there, that I asked her if I can come for praying here. She said anytime you want. The chapel just have a door to the Kripa part of the house, but it is closed.

After this nice morning, I had a lovel last day with my german friend, they left this morning 4.30 .
Now I am alone here.

Today I started my first Yoga Class in Polvery and in english language, it's a new experience.
I am very happy that this happens and thanks to Fr Joe and Ebu and all friends who made this possible.
God is always leading us, specialy today I have to be very humble, because I have seen my angels.

Glückstag

Gestern war mein absoluter Glückstag. Hätte ich einen chinesischen  Glückskeks gezogen hätte vielleicht drin gestanden - today is your day, be happy.
Ebu hatte mir für morgens zugesagt, dass die Schwester seiner Frau mich abholt und mit mir Kompost und Pflanzen in einer Gärtnerei holt.
Ich erwartete eine junge Frau mit Auto, die mich abholt. Gekommen ist ein junges Mädchen mit Moto Roller.
Ich natürlich sofort : wie sollen wir denn damit 80 l Kompost transportieren, oh no problem, I carry many things with this bike, don't worry just come.
Wir düsen los, sie in Jeans, kariertem Hemd und Turnschuhen, ganz westliches outfit, ich in indischem outfit.
Sie fegt los, wir landen in Margao in einem Hinterhof, indem sich eine Gärtnerei befindet, von aussen absolut nicht erkennbar.
Wir kaufen zwei 40 l Sack Kompost und 5 grosse Pflanzen, Oleander und andere local flowers, deren Namen ich mir im nächsten Leben merke.
Wir werden äusserst nett behandelt und zahlen ziemlich wenig, sie kennt alle.
Der Verķäufer hieft die 2 Sack auf den Roller, ich klemme die Tüte mit den Pflanzen unter den Arm und schwinge mich auf den Rücksitz.
Sie fährt los, ich komme mir vor wie 20. Echtes Abenteuer, aber no problem, wir erreichen Colva tatsächlich mit dem vanzen Zeug. Ich bin happy und sie düst wieder ab.

Ich pflanze was das Zeug hält, bis alle Pflanzen, auch die, die ich schon hatte und der Kompost weg sind.

Gerade fertig, kommt Ebu und Godwin und bringen mir ein Moto Roller von Godwins Frau Catrin.
Damit ich damit 3 mal die Woche nach Polvery fahren kann, um Yoga zu unterrichten. Ich glaub's nicht. Habe Ihnen erzählt, dass ich ein bike mieten will, aber keinen internationale Führerschein dabei habe, weil ich eigentlich hier gar nicht fahren wollte und Hannah Lou von der Polizei angehalten wurde und nach einigen Diskussionen abdrücken musste, so machen sie hier etwas Kleingeld mit den Touriste. Wenn ich also 3 mal die Woche zum Yoga fahre, jeweils eine Knappe Stunde hin und zurücke ist die Warscheinlichkeit gross, dass ich öfters abdrücken muss. DIeses Problem ist nun behoben, indem ich ein Goan bike habe, nicht mit gelber Nummer für Touristen, sondern mit einheimischer Nummer für Touristen, sonde  und somit nicht angehalten werde.
Ich bin geplättet, bekomme einfach mal so ein bike geliehen auf unbestimmte Zeit.
Ich muss sagen, fühle mich jeden Tag wohler hier. Es ist zwar alles chaotisch, aber im Chaos ist die Liebe.
ich bin sehr gespannt, am Donnerstag beginnt mein erster Yogatag in Indien.

Und hier mein schönes Heim mit dem neuen Roller davor, der mir jederzeit zur Verfügung steht.....

Und mein Blick vom Balkon, oben rechts, das letzte Zimmer ist meins, da mache ich jeden Morgen Y0ga auf dem Balkon und habe einen wunderbaren Blickmaufs Meer....

Manchmal auch auf etwas anderes...