weekend

Nach einer Woche in der staubigen Erde buddeln, habe ich das Wo-Ende voll genossen.
Samstag einfach abgehangen im Zimmer, wollte keine Sonne sehen, Tilman hat den ganzen Tag am Strand gelegen und Hannah Lou und ich haben das kühle Zimmer genossen, gelesen und geschlafen.
Abends an den Strand zum Sonnenuntergang und einem sun downer.

Am Sonntag Morgen sind wir in die Kirche von Colva gegangen, habe schon viele schöne Messen hier erlebt, aber diese war speziell und gerade wo ich mal zwei Nichtkirchgänger dabei hatte, hatten wir das Pech einen sehr jungen, fundamentalistischen Priester zu erwischen, er hat nur vom Satan, Blasphemie und was alles passiert, wenn man nicht so lebt wie es als von der Kirche richtig angesehen wird, wir wollen alle einen tanzenden Jesus, aber  es gibt keinen tanzenden Jesus, der ist ans Kreuz genagelt.......Tilman hat die Kirche irgendwann  verlassen, Hannah Lou und ich haben durchgehalten und uns an den fröhlichen Liedern ergötzt, die inzwischen hier mit eine kleinen Hammondorgel, wie sie bei uns Alleinunterhalter benutzen, gespielt werden.
Am Schluss mussten wir uns noch anhören, dass nicht verheiratete Paare nicht zur Kommunion dürfen.
Gut, ich werde mir für die Zukunft eine andere Kirche suchen, die kleinen Kapellen sind doch empfehlenswerter.
Schön war die Kirche aber trotz allem,

Nach diesem super Erlebnis haben wir uns Moto-Roller gemietet und sind erst mal nach Margao gefahren, ein bisschen shoppen auf einem Handicraftmarket. Dort habe ich Catrin kennengelernt, eine Frau, die schon 24 Jahre mit Frauen arbeitet und deren Hand gearbeitete Sachen verkauft. Sie hat gleich angeboten, mir bei meinem Frauenprojekt zu helfen, allerdings sie verkaufen sehr schwer gerworden.
Nach einer  Stadtrundfahrt haben wir sogar mein Lieblings-Cafe mog wieder gefunden, was love heisst und einen guten Kaffe und besonders tolle Kuchen produziert.

Nachdem wir unseren Zuckerhaushalt gut genährt haben, haben wir einen neuen Strand ausprobiert, wir waren ja richtig mobil, und haben die rollenden Räder gut bewegt.

Den Abend haben wir wie fast immer beim sunset genossen und ein neues, sehr leckeres Lokal ausprobiert, wir Feiern so zu sagen meinen Geburtstag jeden Tag vor, weil die beiden ja leider genau am 13. Abreisen.

Heute Morgen bin ich pflichtbewusst bei der Arbeit erschienen, allerdings waren wir davor noch bei einem Lady Tailor, um unsere neuen Stoffe in schöne  Kleider  zu verwandeln. In Kripa angekommen, musste ich erfahren, es wurde kein Kompost gebracht, wie versprochen, anscheinend gab es keinen. So far so good, ich habe einen freien Tag heute und mache das Beste draus........
Meine Mail check hat allerdings ergeben, dass zu Hause nicht alles glatt läuft, somit habe ich einiges zu tun wie es scheint......

Pflanz-und Kriesentag

Liebe Freunde,
Wie war das noch mal aus jeder Kriese geht man gestärkt hervor.
Heute habe ich echt auf mehreren Ebenen die Superkriese.
a weiss ich immer noch nicht wie ich an Bargeld ran komme, vor lauter Verzweiflung habe ich meine Bankcard noch mal, zum fünfzigsten mal ausprobiert, da die Bank behauptete, alles o.k. sie muss gehen. Leider sehen das die indischen Bankautomaten anders, sie spucken einfach kein Geld aus.
Ein gross Teil meines Bargeldes habe ich schon mit meiner Bank vertelefoniert, leider erfolglos.
Also bin ich mit meinen letzten Kröten zum Vodafone shop und nabe gefragt, ob es keine billigere Variante gibt nach Deitschland zu telefonieren und siehe da es gibt eine, immerhin, ein kleines Erfolgserlebnis heute.
Dann habe ich ganz entspannt mit meiner Bank telefoniert und es immer hin geschafft, dass sie mir 5000 Euro auf mein Girokonto schiften, dass meine laufenden Kosten gedeckt sind. Auch schon mal gut. An Bargeld komme ich aber immer noch nicht, kann nicht mal mein Zimmer hier bezahlen, aber vielleicht habe ich am Montag etwas mehr Erfolg, da soll ich noch mal anrufen, weil heute ist Feierabend und Freitag.
b fressen mich die Moskitos auf, ich bin so verstochen und habe dicke rote Flecken wie noch nie, ich bin älter geworden, mein Blut wohl süsser, es macht mich richtig crazy, ich kann nicht schlafen vor lauter Jucken. Nachdem ich mich nun tagelang jucke bin ich doch mal auf die Idee gekommen in ein Ajuveda shop zu gehen und mir eine Salbe zu kaufen, obwohl ich ja nichts kaufen will,  aber das habe ich nicht mehr ausgehalten, dann habe ich gleich noch eine Creme gekauft, die von hier ist und anscheinend jeden Moskito abschreckt, möchte nicht wissen was drin ist, aber ich schmier jetzt alles drauf.
Ja und gearbeitet habe ich heute natürlich auch und dabei glaube ich einen Sonnenstich bekommen, weil es wird immer heisser und ich wollte meine Pflanzen einpflanzen, zumindest ein paar. Jetzt habe ich Kopfweh, aber nun genug des Jammern, soll ja nicht so gesund sein, laut meiner life trainerin, aber heute brauch ich es und wenn ich es nur in den Kosmos jammere, ein Tag wo ich einfach nur daheim sein will, in meinem Zimmer mit meiner Musik und einem lieben Menschen, ganz ohne Moskito.
Allerdings habe ich hier auch gerade einen lieben Menschen aus Nepal, der mich bedient in meinem Stammlokal, dem einzigen ohne Musik und wenn Musik läuft macht er sie sofort aus, wenn ich komme, weil er weiss, dass ich das Meeresrauschen schätze.
Jetzt mal ein paar Bilder, immerhin habe ich heute ein paar Bäume gepflanzt.

Als ich dann die Bananenbäume schön tief eingebuddelt und gesegnet hatte, kam der Nachbar und meinte, Bananen pflanzt man nicht vor's Haus das bringt bad luck und sie ziehen Moskitos an, das wäre seine Meinung dazu.  Ich dachte bisher Bananenbäume bringen Bananen, sagte aber ich denke darüber nach. Habe sofort Fr Joe angerufen, da ich ja keinen Kultfehler begehen wollte, dieser meinte nur wir glauben nicht an so ein Zeug und ich soll pflanzen was ich will, you are great, aber zur Sicherheit soll ich noch Sangitta anrufen, die kennt sich da aus, was Goan Bräuche betrifft. Sangitta wusste nichts von Bananenbäumen, die Unglück bringen und hat zur Sicherheit noch mit einem Gärtnerfreund telefoniert, der meinte nur Bananen pflanzt man überall, sogar in Thailand und wenn man Tulsi dazu setzt kommen auch keine Moskitos und das hatte ich instiktiv vor, habe nämlich auch 2 Tulsi Pflanzen gekauft.
Also habe ich beschlossen den Nachbar zu ignorieren und die Bananen drin zu lassen. Etwas später wollte er mir dann das Durchgangsrecht verweigern, ich sollte meine schweren Eimer mit Gartenmüll ganz aussen rum tragen, das habe ich jedoch auf Empfehlung von Fr Joe auch ignoriert und meine Arbeit beendet. Ich bin ja hier um für Frauen zu kämpfen, der Kampf hat begonnen, kann meine Kriegerin wieder auspacken, die ich eigentlich ruhen lassen wollte, aber es wird einen Weg geben den Kampf in Liebe zu führen, werde den armen Nachbar jedes mal segnen, wenn ich das Haus betrete und mich daran erinnern wie komisch er aussah, als er auf der Veranda stand mit einem rosaroten Staubwedel um Spinnweben vom Dach zu entfernen.
Dafür waren die Nachbarn auf der rechten Seite, welche ich beute zum ersten  mal gesehen habe und auch gleich angesprochen, sehr, sehr nett, eine altere Dame und ihre Tochter. Sie haben mir sogar Gartenfrüchte geschenkt und mich eingeladen. Die Einladung habe ich vertagt, weil ich so dreckig war.
Sie waren übrigens, die, die mir als problematisch angekündigt waren, tja things are changing.......
So erlebe ich jeden Tag etwas unerwartetes und jetzt freue ich mich auf's Wochenende mit Tilman und Hannah Lou.

Pflanzentag

Heute der 2. Tag im Garten. Zuerst wollte ich mit Agnello zum Supermarkt, weil ich dringend Plastikeimer mit Deckel brauchte für den Kompost.
Nach Yoga verzichte ich auf den Morgenschwimm und bin pünktlich zur Stelle, er natürlich nicht, aber er kommt in angemessenem indischen Zeitstreching und wir fahren los. AM ERSTEN supermarkt vorbeo, o.k. denke ich der ist wohl zu klein, irgendwann sind wir in Margao wo er mich in einer Riesengärtnerei absetzt zusammen mit Franzis von Kripa und sagt wir sollen mit der Rickscha zurück fahren. Nun stehe ich da, statt Plastikeimer Pflanzen, o.k. ich hatte gesagt ich wollte Pflanzen, aber eigentlich wollte ich zuerst Kompost machen. Nun denn iceh habe mirvalle Pflanzen zeigen lassen und dachte wenn ich jetzt schon hier bin kaufe ich ein. 3 Bananenbäume, 2 Mangos, eine Art Litchis aber in rot , Tulsi, irgend ein grünes Gemüse, Beeren, leider kann ich nicht mehr alle Namen auswendig, aber eine besondere Korianderpflanze und ein paar blühende Blumen sind auch noch bei den 20 Pflanzen, die ich letztlich gekauft habe.
Aber wie jetzt von hier weg bringen, also noch eine grosse Plastikschüssel kaufen, alles rein und zu zweit auf die Strasse schleppen, dann die 3 Bananen, welche schon ziemlich gross sind auch noch dazu, schon kommt ein Taxi und ich verhandle hart, soziale gute Tat, o.k. für 150 Rupien laden wir das Taxi voll Pflanzen und fahren los, ich biete 50 mehr, wenn er am Supermarkt hält, etwas wiederwillig macht er es. Kaufe mir schnell noch einen Teller und sonst ein paar Sachen und schon rast er wie ein wilder durch die Gegend.
Hier erst mal ein Eindruck der Gärtnerei .....

Und diesen Baum habe ich für die Mitte als Schattenspender gekauft, eine Art Nuss oder Mandel....

Und hier alles was ich gekauft habe....

Wieder in Kripa ging die Rbeeit los, Mohamed, ein Patient 21 Jahre jung hat sich angeboten mir zu helfen, er soll 3 Löcher für die Bananenbäume buddeln. Nachdem bei jedem 3. Axtschlag, die Axt abfiel und er es immer wieder versucht hat sie zu befestigen ist er irgendwann dazu übergegangen mit einem Stück Ziegel und einem Teller zu buddeln und ein Stock hat ihm auch noch Dienste geleistet.
Ich habe während dessen den restlichen Garten von Glasscherben und Steinen befreit undeimerweise das Zeug in den hinteren Garten durch das ganze Haus geschleppt.

Nach 2 Stunden und zweieinhalb Löchern hat Mohamed zu Mittag gegessen und danach ist er seelig eingeschlafen, wie Franzis auch. Ich laufe noch 2 Stunden an den schlafenden Jungs vorbei und bringe Eimer um Eimer nach hinten.

Da wir leider den Dünger nicht mit nehmen konnten, können wir erst morgen pflanzen, da stehen sie also unsere Pflänzchen, die Bananen habe ich ins Wasser gestellt, hoffe das war richtig, mit tropischen Pflanzen kenne ich mich ja nicht wirklich aus und der Kurs bei Clea fängt erst im März an.
Der Dünger soll morgen mit dem Motorroller geholt werden, let's roll and see.
Ich mache völlig erschöpft von der Hitze, 35 Grad ist hier gerade normal, um 15 Uhr Feierabend, freue mich auf meine Dusche und das Bad in den Wellen des Meeres.
Dieses war heute besonders schön und warm, die Wellen besonders wild, dass ich meinen Bikini fest halten musste.

mein erster Arbeitstag in Colva

Ja ihr lieben, heute habe ich echt gearbeitet und es hat Spass gemacht.
Völlig autak, völlig selbständig, so wie ich es von zu Hause auch gewöhnt bin.
Da das Haus in Colva noch unter construction ist, habe ich mal im Garten angefangen.
Ein drittel des Gartens ist vom Unkraut, von alten Flaschen, Steinen und sonstigem wie Badelatschen etc. befreit.
Bei den Budelarbeiten hat mir Mohamed geholfen.

Nach 2 Stunden buddeln in der Hitze bin ich erst einmal in ein Familienlokal zwei Häuser weiter zum Essen gegangen, typical goan fischcurry.
Was auch typisch war, es waren ausnahmslos nur Männer in der Kneipe. Geschmeckt hat's mir trotzdem und was die alle so dachten weiss ich zum Glück nicht.
Nach dem Essen lag mein Helfer auf dem Bett wie das in Indien um ein Uhr so üblich ist.
So habe ich beschlossen meine Arbeit etwas abwechslungsreich zu gestalten und einen Kompost an zu legen, da ich ja den Kompost für die Pflanzen brauche, die ich anpflanzen will.
Das war dann ganz schön heavy alleine, weil ich schwere, kantige Steine aus der Erde buddeln musste, ohne Arbeitshandschuhe.
Als meine Hände genug hatten und ich auch noch eine Glasscherbe durch die Flip Flops im Fuss hatte, war der Kompostbau fertig, bis auf dem Maschendraht, den ich eh nicht hatte. Das wird wieder eine Besorgaktion.
Jetzt kann ich anfangen Kompost zu machen, Nahrung für die Bananen, Ananas, Mango und Papayapflanzen, die ich hoffentlich irgendwo auftreibe.

Um 15.00 Uhr habe ich beschlossen es ist Feierabend.
Bin zu meinem superschönen Zimmer gelaufen, 20 Minuten Gehzeit und habe erst mal den ganzen Dreck weggeduscht und ein Fussbad genommen.
Trotz Fussbad werden die Füsse nicht mehr richtig sauber und die Hornhaut wächst, keien Ahnung wie die Inder das machen.
Nach ausgiebiger Nagelmaniküre und Unterhaltung mit meinen englischen Nachbarn habe ich einen langen Strandspaziergang im Sonnenuntergang genossen, leider ohne tablet, aber es waren wunderschöne Bilder von kämpfenden Hunden, Fischern, die die Netzte aufwickelten oder die winzigen Krabben in bestimmten Abständen an einer Schnur befestigten als Köder. Stelle mir vor, wenn überall ein Fisch anbeisst, dann hängen sie wie an der Leine aufgereiht nebeneinander.
Ein Finne, den ich für einen Russen hielt ist mir auch noch begegenet, sein Englich war mässig.
Russland ist hier bestens vertreten, manchmal ist alles in russisch angeschrieben und nichts in Enlisch. Solche Lokale meide ich.
Nach dem Strandgang versuchte ich meine ständigen technischen Probleme, die nicht auf zu hören scneinen zu lösen, was mir nur halb gelang.
Mein handy empfängt keine Nachrichten mehr, sagt immer Speicher voll, obwohl ich schon alles gelöscht habe.
Es hat einige Zeit und viele Besuche in diversen Läden gedauert, bis ich endlich doch noch an einen fachkundigen geriet, der mir sagte das ist ein Problem meines handys und ich muss zu Samsung. Das wiederum wird eine grössere Aktion, weil dazu muss ich nach Magao, was 7 km weit entfernt ist, dann dort den richtigen Laden finden - o.k. auch das kriegen wir gemanaged, muss ja nicht stempeln, brauche aber ein Bike. Also nächste Aktion ein motobike organisieren, am besten ich kaufe gleich eins, weil mieten für 5 Monate, da kann ich 3 bikes kaufen.
Mal sehn wie mir das bike über den Weg laufen wird, ein bisschen Geduld braucht man schon.
Und damit ihr noch seht wie süss hier die vodafone Läden aussehen und besonders der, in dem ich dann erfolgreich war, hier ein Bild

Ja, Indien ist schon ein verrücktes Land im wahrsten Sinne des Wortes, ver rückt, eigentlich klappt nichts und doch klappt am Schluss irgendwie alles.
Wie war das noch mal: wenn noch nicht alles gut ist, ist es noch nicht das Ende, am Ende ist alles gut.
Davon muss ich jetzt mal ausgehen, sonst kann ich gleich heim gehen.
Auf der Strasse muss man höllisch aufpassen, dass man nicht zu weit links, bzw. rechts läuft, sonst wird man angefahren von Rollern, Autos oder Bussen, alles quer Beet, geht man aber zu weit rechts bzw. links trampelt man auf Hunde oder sogar Menschen, die sich einfach mal direkt am Strassenrand ablegen, als gäbe es kein besseren Platz, für uns Europäer unvorstellbar und nicht ganz nachvollziehbar.
Aber wer muss schon alles verstehen.
Wenn ich Abends ans Meer gehe und eine gemütliche Kneipe mit Wellenrauschen möchte, eigentlich unmöglich, weil es überall bummert und überall laute Musik gespielt wird, als gehe es darum die Wellen zu übertönen. Aber unmöglich gibt es hier ja nicht.
Heute Morgen habe ich zufällig bei meinem Morgenschwimm eine Strandkneipe entdeckt, die war leer, da habe ich mich hin gesetzt und meinen morgentlichen Bananenporridge mit Masala Tee bestellt. Im Hinterkopf noch kurz den Gedanken, hoffentlich ist das o.k., wenn hier kein Mensch rein geht,
wer weiss?
Da es mir heute Abend noch gut geht, und ich wieder an den lauten bum bum Kneipen vorbei ging, bin ich wieder zu derselben Kneipe gelaufen, wieder kein Mensch drin und keine Musik. Super, meine Kneipe, ganz für mich alleine, mit Meeresrauschen wie früher, nichts ist unmöglich und wie sehr habe ich mir das heute gewünscht.
Ich fragte nach frischem indischen Essen, Paneer butter Masala wurde mir empfohlen, also bestellte ich genau das mit Butter naan, diesem verführerischen warmem, gebackenen Fladen.
Und es war hervorragend, dazu gabs noch kostenlos WiFi, was in machen Läden hier auch schon kassiert wird. Buissiness all over.
Die Preise sind hier gigantisch gestiegen gegenüber von 2 Jahren eigentlich fast um zwei drittel.
Money makes the world go round.
Dennoch kann man noch Dinge beobachten wie ich heute morgen beim Yoga auf der Terrasse.
Mein Blick geht hinter dem Guest house in der Weite aufs Meer und in der Nähe auf eine sehr einfache Hütte oder Haus wo eine Familie wohnt.
Ich sehe ein Mädchen ca. 20 m vor dem Haus im Gras sitzen und ihr Geschäft erledigen, es dauert einige Yogaübunben lang, vor ihr steht ein Eimer Wasser. Ich denke noch, wir würden doch nicht direkt vor unsere Hütte kacken....... Nachdem wohl alles erledigt war ging das Waschen auch noch mal eine ganze Zeit lang, dann stand sie wohlgelaunt auf und ging von dannen. Sofort  kamen die frei laufenden Schweine und haben alles beseitigt. Danach kam der Vater mit einem Eimer Wasser aus dem Haus, er allerdings lief weiter weg, bis er aus meinem Blichfeld verschwand. Aber so ist alles eins, dachte ich mir während ich meine Muskeln dehnte.

hannah lous geburtstag

Am Wochenende habe ich schon den ersten Besuch aus Deutschland bekommen,
Tilman, ein Freund und Jerry's Patenonkel mit Tochter Hannah Lou.
Am Sonntag war ihr 20. Geburtstag, den haben wir dann mit einem tollen Strandfrühstück gefeiert.

Am Montag haben wir dann gemeinsam ein Taxi nach Colva gemietet, mein neues zu Hause und haben die Gegend erkundet.
Mit Hilfe von Milind, den ich auf einem dinner mit Fr. Joe kennen gelernt habe, habe ich erst mein ein wunderschones Zimmer am beach gefunden.
Tilman und Hannah Lou mieten sich gleich für ihre letzte Woche gegenüber ein, so bin ich in der ersten Woche in netter Gesellschaft.
Die Strandbar Boomerang wird mein neuer Frühstücksort sein, das haben wir gleich mal getestet.

Anschliessend haben wir den berühmten Strand, nun ja wenn mir jetzt gerade der Name wieder einfallen würde, Bengaulim oder so ahnlich, auf jeden Fall war's super schön und ruhig.

Heute ziehe ich nun um in meine neue Heimat Colva.
Hier noch ein Bild aus Magao, eine Stadt 6 km von Colva entfernt, das Bild muss ins Netz, das ist er Ort wo ich mein tablet reparieren kann, wenn es den Geist aufgeben sollte, was ich jedoch nicht hoffe, aber es ist mir leider herunter gefallen und die Scheibe hat Sprünge bekommen. Tja der Alltag ist auch hier Alltag.
So bin ich seit Tagen mit meinem handy beschäftigt, weil die sim Karte nicht aktiviert wird, jeder schickt dich woanders hin, keiner ist zuständig, kann ganz schön nerven und kostet Taxigeld, aber wie war das noch mal, all shall be well und dabei mit dem Kopf wackeln.......das kann hier jeder.
Ich auch bald.