Clea's Wunderwerk

Clea ist für mich ein Wunder. Eine indische Frau, die mir bis an die Schulter reicht und ihre Passion, trotz vieler gesellschaftlicher Wiederstände in Indien verwirklicht hat. Für mich schön zu sehen, dass wer seine Passion gefunden hat, sie überall verwirklichen kann, selbst eine alleinstehende Frau in Indien kann das. Sicher war es ein harter Weg und 16 lange Jahre, aber sie hat unglaubliches geschaffen.
Aus einem 40 000 m2 Wüstenland hat sie einen fruchtbaren Djungel gezaubert in dem sogar ein Gepard lebt.

Sie hat mit Permakultur eine Oase in Indien geschaffen.
Weit weg von jeglicher Zivilisation  hat sie ein Stück Land gekauft auf dem eigentlich nur ein alter Baum stand, in dem angeblich der Teufel wohnt. Deshalb konnte das Land auch nicht verkauft werden und keiner wollte es haben.
Sie hat es gekauft um darauf ihren Traum zu verwirklichen. In Chembridge hat sie Biologie studiert und 7 Betcheller gemacht oder so àhnlich, ehrlich gesagt ist mein English noch ausbaufähig und diese Namen weiss ich nicht wirklich wie man sie schreibt, ist mir auch nicht so wichtig, wichtig ist mir was ich gesehen habe, eine Oase mitten in Indien im Einklang mit der Natur wie man es in Indien nirgend wo vermutet, da hier mit der Natur eher schändlich umgegangen wird.
Auf  dem Weg zu ihr, es war eine 2 stündige Autofahrt ins Landesinnere nach Valpoi, da war der Verkehr schon etwas anders, vollbeladene Heuwägen, einzelne Motorräder mit bunten Saris und eine Feuerlöschübung erfreute unser Auge.

Sie hat eine Reihe von Zelten aufgebaut und dort gelebt, im freien gekocht und gekämpft gegen die Bewohner, die ihr die neu gepflanzten Gewächse abschnitten um ihr zu beweisen, dass der Teufel in ihrem Baum wohnt.
Nach 16 Jahren ist kein Teufel mehr zu sehen, aber ein Djungel ist gewachsen, in dem alles lebt, sogar ein Gepard, den sie schon oft gesehen hat jnd der ihr schon Hühner und Katzen geklaut hat, auch Tiger sollen da wohl noch leben. Sie hatte nachts in ihrem Zelt schin manchmal Angst vor dem Gepard, er ist schwarz und wohnt schon lange in ihrem Wald, aber sie hat vertrauen, sie lässt alles leben was lebt, ihre Hühner  bzw  Gockel, sie hat viele Gockel, sie sagt die werden hier geboren und bleiben, so ist es mit den Hühnern und Katzen auch. SIe hat auch Buffel, einen Ochsen und diverse Kühe, die Tags auf der Farm weiden. Von den Vögeln ganz zu schweigen, die Musik für die Ohren machen. Habe einige seltene Exemplare gesehen.
Sie hat uns zu einem wunderbaren Mittagessen eingeladen, Chiraag, Iwana und mich. Reine Kost, alles so natürlich und lecker mit den feinsten Gewürzen, alles ist auf der Farm gewachsen, bis auf den Naturreis, der war wohl gekauft.
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Aber was dann kam, war der Eintritt in den Himmel, the gate to heaven........ich kam aus dem staunen nicht mehr raus, nicht nur die ganze Pflanzenpracht, die sie gepflanzt hat, nein auch das tolle Design ihrer offenen Küche, ihres Sitzplatzes unglaublich geschmachvoll und schön.
Sie hat erzählt, dass sie gesehen hat wie ein ganzer alter Waldbestand  niedergesägt wurde um einen Müllplatz zu schaffen. Leider kam sie erst dort hin, wo schon alle Bäume umgesägt waren, sie sollten zeschrottet werden und verheizt.
Das konnte sie gerade noch verhindern, indem sie alle Hebel in Bewegung setzte und 9000 Euro auftrieb um den ganzen Bestand auf zu kaufen. Dabei hat ihr letztendlich ihr Vater geholfen, der von ihrem Leben und tun gar nicht begeistert ist.
Aus dem Holz hat sie alles auf ihrem Gelände gebaut, oder besser gesagt ein Schreiner hat ihr geholfen, vom super tollen Wasch ecken, bis zu den Stämmen, die als Lehne auf ihren Liegeplatz liegen, den tollen einfachen Möbeln und vieles mehr.
Aber bevor sie die Möbel hatte, natte sie jahrelang erst mal nichts, sie hat gezeltet auf einer Anhöhe ihres Wüstenlandes und nach und nach gepflanzt, alles so kombiniert, dass die verschiedenen Düfte z.B. die Moskitos vertreiben, dass die Pflanzen sich gegenseitig ergänzen und gut tun, dass sieFrüchte tragen und so wuchs innerhalb von 16 Jahren was ihr jetztvausschnittweise in den Bildern seht, alles konnte ich leider nie auf das Bild bekommen, aber jedes grüne Blatt, jeder Stamm ist gepflanzt.....

Auch die Tiere wurden nicht vergessen, sie haben sich selbst bedient, und nach dem Essen die Hände waschen in dem traumhaften Holzwaschbecken....

Nach dem Essen habe Clea ein paar restauratieve Yogaübungen gegen ihren hohen Blutdruck gegeben. Sie ist sehr gefordert bei ihrer Arbeit, hat inzwischen 10 Helfer, die aber untereinender Zoff und Politik betreiben und ihr Stand in der Umgebung ist natürlich sehr schwer, eine Frau ohne Mann und Kinder, die Dinge betreibt, die keiner wirklich versteht und noch nicht mal aus Goa ist, Clea kommt ursprünglich aus Mumbay.
Das kann den Blutdruck schon mal hoch treiben, aber sie empfand die übungen als äusserst wohltuend und hat sofort eine positive Wirkung wahr genommen.
Danach sind wir auf ihrer Farm spazieren gelaufen, ich kam aus dem Schwärmen var nicht mehr heraus und werde ganz sicher im März an einem ihrer 4 tägigen Kurse teilnehmen. Ich war einfach im Paradies.

Am Ende des langen Spaziergangs waren wir beim stall angelangt, wo die Büffel und Kühe die Nacht unter eienm laufendem Ventilator verbringen, dass sie nicht von den Fliegen gequält werden, das habe ich auch noch nie gesehen.

Und noch ein Eindruck von der Urgemütlichkeit im Einklang mit der Natur....

Und das ist Lea und ihr bester Helfer Alexander Mikel, der auch auf der Farm lebt und etwas ganz besonderes ist, weil er sein Leben lang gesucht und nicht gefunden hat, bei der Arme, als Wachposten und einiges mehr, bis  Lea's Farm ihn gefunden hat. Er ist wie sie eins mit der Natur und nicht an Geschichten über andere interessiert. So hat sie wenigstens einen Mitarbeiter, dem sie vertrauen kann.
Nachts ist sonst niemand auf der Farm.

Freude an Farben und textilen Kostbarkeiten

Damit meine textilen Freundinnen auch auf ihre Kosten kommen,
Hier ein paar Inspirationen zu unserem Seideneinkauf gestern auf dem Mapsa market.
Die Stoffe sind bei meinem neuen Schneider gelandet und die fertigen Produkte gibt es in ein paar Tagen zu bewundern.

Permaculture in Indien

Letzte Woche habe ich Clea kennengelernt. Eine wunderbare Frau, die Permakultur in Indien betreibt. Ein nicht ganz leichtes Unterfangen, als Frau zu versuchen die Inder von einem umweltfreundlichen Umgang mit Mutter Erde zu überzeugen.
Sie hat eine eigene Farm und gibt vor allem Unterricht.
Wir hatten das Vergnügen Chiraac, Celia und ich einen privaten Lehrgang für das Kripa Projekt zu bekommen, wie man auf natürliche Weise Kompost macht.
Das war sehr interressant in 2 Wochen hat man wunderbar duftenden Kompost, der nach Walderde riecht und das Ganze ohne chemische Zusätze und es riecht auch gar nicht, während es kompostiert.
Die Zutaten sind alle auf dem Gelände zu finden, ausser Sägestaub, den wir für ein paar Rupies kaufen mussten.
Gestern haben wir das Projekt in Kripa Anjuna gestartet. Diesmal hoffentlich erfolgreicher als vor 2 Jahren, als ich schon mal einen Versuch startete, allerdings nicht mit dem Wissen von Clea.
Zuerst mussten wir mal einen Ort im Schatten finden, an dem wir die Grundlage schufen.
Als Begrenzung gegen Tiere haben wir 2 schwere alte Eisentore, die auf dem Gelände herumlagen an der Grenzmauer befestigt, dann alte Baumstämme als Stabilisatoren und zur Abgrenzung nach vorne. Jetzt fehlt nur noch etwas Hasendraht.
Den Küchenabfall haben wir in einem Eimer mit Sägestaub, Blätter und etwas Erde vermischt, er ruht jetzt 2 Tage zugedeckt im Eimer und kommt dann auf Blätter in den vorbereiteten Kompost.
Wir sind alle gespannt, ob es funktioniert.
Am Samstag gehe ich mit Chiraag Clea auf ihrer Farm besuchen. Sehr spannend was wir da noch alles sehen und lernen werden.
Ich hoffe ich kann alles in Colva umsetzen.

3. Woche Yoga intensiv mit Father Joe

Die 3. Intensive Yoga Woche in Lakhenpal geht heute zu Ende. War spannend mit zu erleben wie unterschiedlich die Gruppen waren.
Hier hatten wir zusätzlich natürlich noch eine perfect eingerichtete Yogahalle mit Seilen, und Barren und allem was der Iyengar-Yogi so braucht.
Diese Woche war mit Brian und seinen Schülern aus Amerika. Das war wohl die softeste Woche. Die Amerikaner werden doch etwas sanfter behandelt, als alle anderen, sie sind ja bekannt  dafür, dass sie gleich Anzeige erstatten, wenn ihnen etwas nicht passt, das scheint auch schon bis Indien durchgedrungen zu sein. Ich habe Father Joe schon lange nicht mehr so sanft gesehen wie hier. Aber ich muss sagen, dass das Yoga dennoch sehr intensiv war und bei mir am meisten ausgelöst hat, vielleicht auch, weil es jetzt schon die 3. Woche ist, so bin ich denn doch in tiefe Schichten vorgedrungen und habe auch mal ein paar heilende Tränen geheult.
Ich habe viel gelernt in den 3 Wochen und bin dankbar für jede Erfahrung.

Verlässt man das wunderschöne Gelände von Lakhenpal, welches sich In Candolim befindet, begegnet man noch so manchem Naturwunder.

Public Day of India

Am Sonntag, den 26.1. war der " Public Day " of India.
Morgens um 8.00 Uhr waren die Jungs zur Stelle und die indische Flagge wurde an einer Schnur nach oben gezogen, dabe fielen Blumenblätter aus der Fahne auf die Erde. Dann wurde die Nationalhymne gesungen, etwas was wir in Deutschland selten zu hören bekommen.
Danach gab es sweeties und ein besondrs leckeres Frühstück. Das einzige was die Jungs bedauerten war, dass der Tag auf einen Sonntag fiel, so war es leider   kein zusätzlich freier Tag.

Celia und Peter von Kanada waren beim Frühstück mit dabei, sie sind meine Begleiter, seit meine Freunde alle weg sind.
Bald sind auch sie weg, aber Peter bleibt etwas länger u d hilft mir vielleicht noch eine Woche in Colva.